Was wir tun

- Unterstützung für Untergrundkünstler*innen, queere Aktivist*innen und neurodivergente Menschen die vom Krieg betroffen sind auf Basis horizontaler gegenseitiger Hilfe

- Unterstützung nicht nur für unsere eigene Gemeinschaft, sondern auch für die Menschen um uns herum, für Krankenhäuser und Freiwilligenzentren

- Transport von humanitärer Hilfe, lebenswichtigen Gütern, medizinischer Versorgung und Ausrüstung in die am stärksten vom Krieg betroffenen Regionen und der Transport von Geflüchteten in sicherere Gebiete

Wer wir sind

Freefilmers ist ein Kollektiv von Filmemacher*innen und Künstler*innen, die ursprünglich aus Mariupol in der Ukraine stammen. In den letzten fünf Jahren haben wir uns mit den urbanen Veränderungen in der Ostukraine und ihrer multikulturellen Atmosphäre beschäftigt. Wir haben auch die Kreativität der Arbeiter*innenklasse und die industrielle Vergangenheit und Gegenwart postsozialistischer Städte erforscht.

Unsere aktuellen Projekte konzentrieren sich auf Erinnerungen und Archive jenseits offizieller historischer Narrative und geschlechtsspezifische Gewalt in der patriarchalen kapitalistischen Gesellschaft. Wir haben uns immer an eine antikapitalistische Agenda und einen intersektionalen Feminismus gehalten und unser Ziel war es, eine andere Form des Filmemachens zu schaffen, eine die auf Zusammenarbeit und einem ethischen Ansatz beruht.

Am 24. Februar begann Russland mit einer umfassenden Invasion in der Ukraine. Die Städte, in denen wir gearbeitet haben, werden nun täglich bombardiert und beschossen. Viele von uns haben ihre Häuser und Arbeitswerkzeuge verloren. Wir haben außerdem immer noch keinen Kontakt zu vielen Mitgliedern der Künstler*innengemeinschaften in der Ostukraine, weil es in den von der russischen Armee zerstörten Gebieten kein Mobilfunknetz gibt. Es stimmt, dass der Verlust an Menschenleben enorm ist und bis zum 20. März 2022 wurden allein in der Stadt Mariupol, die seit Anfang des Monats von der russischen Armee belagert wird, fast 3.000 zivile Todesopfer bestätigt.

Die wichtigste Sequenz auf unserer Zeitleiste dreht sich also nicht um Filme, sondern um den Aufbau eines Netzwerks der Solidarität und Unterstützung für die Ukrainer*innen, die unter der russischen imperialistischen Aggression leiden und dagegen kämpfen.

Die Freefilmers befinden sich in verschiedenen Teilen der Welt, aber wir arbeiten gemeinsam daran, unsere Heimat wiederherzustellen und den ganzen Planeten zu einem Ort frei von Gewalt und Aggression zu machen. Dies sollte der letzte imperialistische Kolonialkrieg sein. Die Ukraine steht zufällig in seinem Zentrum, aber er betrifft jeden einzelnen Menschen auf diesem Planeten, dessen Werte Freiheit und Gleichheit sind.

Wir brauchen keine Produzent*innen und Regisseur*innen aus dem globalen Norden, die jetzt in die Ukraine kommen und uns als Fixer für ihre aufschlussreichen Spielfilme über den Krieg anheuern. Wir wollen nicht, dass unsere Geschichte der ganzen Welt erzählt wird, während wir um den Schutz unserer grundlegenden Rechte kämpfen.

Helft uns zu überleben, und wir werden unsere eigenen Filme über das machen, was wir durchmachen mussten.

So könnt Ihr helfen

– Spendet! hier die Details

Wir akzeptieren nur die Spenden aus dem Ausland. Ukrainer*innen, überlegt euch bitte eure Ressoursen für die Unterstützung des Widerstandes und Überlebensstrategien eurer Gemeinschaften zu nutzen.

Wir tragen die Verantwortung fuer die Spendennutzung und werden ueber die Ausgaben berichten. Wir versuchen unser bestens euch dazu über unsere soziale Netwerke zu informieren.